Zirkus- und Theaterpädagogik

starstarstarstarstar

Dieser Podcast richtet sich an alle Pädagogen, Lehrer, Erzieher und Menschen, die sich für die Zirkus- und Theaterpädagogik interessieren.
Es werden die Themen von Anfang an einfach, sachlich und Kompetent von Mark Kitzig erklärt. Ich beschäftige mich schon lange mit diesem Thema und suche den Austausch mit anderen Menschen darüber, genau so, wie ich auch gerne andere diese Art der Pädagogik näher bringen möchte.
Denn das schöne an diesem Themen Feld ist, dass du es überall einsetzten kannst. Egal ob in der Schule, in der Erziehung, im Beruf oder im Alltag.

Ich freue mich auf dich

Dein Mark

RSS Feed URL

Zirkus- und Theaterpädagogik navigateright Episode

Folge 07 wie du mehr Ruhe und Ordnung in deinen Kurs bekommst

Klar ist, diese Tipps erhöhen nur die Wahrscheinlichkeit, sind aber keine Garantie. 1. Keine Negationen Vermeine die Worte nicht, kein, nie oder ähnliches. Zum Beispiel: sage nicht: "hör auf zu schreien", sondern: "sei bitte ruhig.". Beim Menschen kommt im Unterbewusstsein immer nur die Bildsprache an, also rennen oder ruhe. Die Negation wird vom Unterbewusstsein nicht verarbeitet. Die Folge ist, dass genau das getan wird, was in Bildern ankommt: schreien oder ruhiger werden. 2. Bildsprache Verwende die Bildsprache auch, wenn du bestimmte Übungen machen möchtest. Willst du zum Beispiel eine Aufwärmübung zu Beginn deines Kurses und die Teilnehmer sollen sich entsprechend in die höhe strecken sage sie sollen nach einem Ball greifen, der ganz weit oben an der Decke hängt. Du wirst sehen, dass die Übung präziser ausgeführt wird, da sich die Teilnehmer richtig nach oben strecken, oder eben sich tief beugen, wenn wir sagen, dass wir Karotten pflücken. 3. Reflektieren wenn du deine Anweisungen Begründest und Teilnehmer in ihrem Tun reflektierst, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sie befolgt werden, bzw. sich das Verhalten ändert. 4. Ritualisierung Die Ritualisierung führt Automatismen durch, mit deren Hilfe du Sicherheit und Gewohnheiten in deinen Kurs bringen kannst. Es entsteht ein Automatismus. 5. Zwischenschritte/ Übungen Mit Zwischenschritten und Übungen kannst du die Frustrationstolleranz verringern. Die Erfolge erhalten den Spaß an der Sache. Dabei musst du aber auch darauf achten, dass niemand unterfordert ist. Leite deinen Kurs so individuell, so dass kein TeilnehmerInn unter oder überfordert ist.